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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Virtuelles Leben

Wenn man als Single einen Kinderwunsch hat, dann bietet es sich an, Kontakte zum Austausch übers Netz zu suchen, denn wir sind zwar viele (und werden immer mehr), aber soo viele denn auch nicht.
Und dieser virtuelle Austausch hat Suchtpotenzial: Endlich Leute, die einen verstehen, die sich mit den gleichen Problemem herumschlagen. Man findet Trost, Zuspruch, Erfahrungsberichte, Infos, Tipps ... und hängt nur noch im Netz. Süchtelphasen gehören wohl dazu, aber irgendwann muss man auch wieder auf Entzug.
Wie komm ich drauf: Habe gerade einen netten Kommentar von Dr. Breitbach gelesen: "Kinderwunsch-Internetforen - Gefahr oder Chance?", gefolgt von so allerlei Meinungen dazu.

Mittwoch, 30. September 2009

BILD berichtet

Manchmal muss eben die BILD herhalten, zum Beispiel, wenn man eine breite Öffentlichkeit erreichen will. Ina war so mutig:
Hier geht's zum Artikel und zum Video mit Ina und Hannes.

Sonntag, 29. März 2009

Was für ein Männerbild haben SFMKs?

Was treibt SFMKs so um? Diese Fragen kommen regelmäßig, im Gespräch, wenn es um Samenspenderkinder geht, oder vor ein paar Tagen mal wieder per Mail an das Internetforum SFMK. Die Abkürzung steht für Singlefrauen mit Kinderwunsch bzw. für Singlefrauen mit Kind, in Analogie zu den US-amerikanischen SMCs (Single Mothers by Choice).

Ja, und warum nun unbedingt ein Kind und kein Partner? Muss das wirklich sein? Was treibt eine typische SFMK so um?

Es gibt keine typische SFMK.

Zu den SFMKs gehören Frauen von Anfang 20 bis Mitte 40, Frauen mit und ohne Berufsausbildung, Studentinnen, Verkäuferinnen, Lehrerinnen, Akademikerinnen, Selbstständige, Angestellte, Beamte und Arbeitslose. Zu den SFMKs gehören Frauen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, und Frauen, die Immobilien und Vermögen besitzen (und alle denkbaren Zwischenstufen). Zu den SFMKs gehören Frauen, die ganz offen mit ihrem Kinderwunsch bzw. der Art, wie ihr Kind entstanden ist, umgehen, und Frauen, die sich bestenfalls ein, zwei Vertrauenspersonen öffnen, weil sie private oder berufliche Probleme befürchten.

Wie sind nun all diese Frauen auf die Idee gekommen, ein Kind zu wollen, aber keinen Partner?

Die Frage ist an sich falsch gestellt, denn die meisten dieser Frauen hätten sehr gern einen Partner. Aber sie haben keinen gefunden, der auch Kinder möchte. Und so stehen sie irgendwann im Leben vor der Entscheidung, ob sie völlig auf Kinder verzichten möchten, oder ob sie statt dessen die Umsetzung des Kinderwunsches selbst in die Hand nehmen – und darauf hoffen, dass Mr. Right, wenn er denn in zehn Jahren mal auftaucht, auch das Kind lieben wird.
Viele SFMKs sind älter als Mitte Dreißig. Die biologische Uhr tickt von Jahr zu Jahr lauter, und die Frauen können das nicht mehr überhören. Die meisten brauchen Jahre für ihre Entscheidung. Eine Entscheidung, die weh tut, wie auch immer sie ausfällt.
Trennt frau sich vom Partner, der seit Jahren sagt „Kinder? Naja, vielleicht später mal, Schatz.“? Begreift frau, dass dieser Mann damit meint: „Kinder? Nein.“ oder, noch verletzender: „Kinder? Nicht mit dir!“ Gibt frau ihre Liebe zu diesem Mann auf, um noch auf den Kinderwunschzug aufspringen zu können?
Eine schwierige Entscheidung. Manche versuchen zweigleisig zu fahren: die Beziehung zu retten und gleichzeitig nach einer Möglichkeit zu suchen, zum Kind zu kommen. Das geht selten gut. Manchmal funktioniert es aber.
Andere SFMKs hatten mehrere längere Beziehungen und stellen dann als Mal-Wieder-Single von Mitte Dreißig fest, dass es schwieriger wird auf dem Markt. Die gleichaltrigen Männer sind vergeben – oder bevorzugen jüngere Frauen. Nicht alle, natürlich. Trotzdem quillt der Singlemarkt über von fitten, attraktiven Frauen in diesem Alter. Singlebörsen profitieren davon. Und wenn frau nach zwei Jahren Singlebörsensuche und zahllosen Dates zwar viele nette Männer kennen gelernt hat, aber keiner von denen willens war, in absehbarer Zeit eine Familie zu gründen, dann steht sie auch vor der Entscheidung, ob sie in diesem Leben auf Kinder verzichten kann.
Es gibt auch SFMKs, die tatsächlich nicht unbedingt einen Partner möchten, aus den verschiedensten Gründen, meist sehr persönlichen. Das sind wenige. Aber auch sie verspüren den Wunsch, Mutter zu sein, Leben weiter zu geben, ihr Leben mit Kindern zu teilen. Und sie haben das gleiche Recht dazu wie jeder andere Mensch auch.

Und: Es gibt doch etwas Typisches für alle SFMKs, so verschieden sie auch sein mögen:
Jede dieser Frauen hat sich sehr genau überlegt, ob sie diesen Weg so gehen möchte. Ob sie sich dazu in der Lage fühlt, psychisch, emotional, aber auch finanziell und lebenspraktisch. Sie hat sich Gedanken gemacht, wie ihr Kind mit der Situation umgehen wird. Sie hat sich mit den gängigen Vorwürfen auseinander gesetzt: Bin ich egoistisch? Bin ich männerverachtend?

Von den Frauen, die ich kenne, die sich für den Weg als SFMK entschieden haben, hat es keine bereut. Egal, wie dornig der Weg war, sie halten die Entscheidung für ein Kind für die beste in ihrem Leben.
Und wenn die Kinder der SFMKs von Anfang an auf ihrem Lebensweg spüren, dass sie absolute Wunschkinder mit starken Müttern sind, dann haben sie schon einmal eine deutlich bessere Startposition als viele andere Kinder auf diesem Planeten.

Freitag, 20. März 2009

Kind oder Auto?

Uff, Steuererklärung (fast) geschafft, nur der Kopierexzess steht noch an.

Ich konnte es mir allerdings nicht verkneifen, mich noch einmal mit der Steuerrechtssprechung zu beschäftigen und mich über die unverschämte Ungleichbehandlung von verheirateten und nicht verheirateten Frauen in der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts aufzuregen.

Denn was ich da allein in den letzten zwei Jahren an Geld in Medikamente und Behandlungen investiert habe, damit hätte ich ansonsten fröhlich die Automobilindustrie durch den Kauf eines Kleinwagens ankurbeln können. Aber immerhin, die Autoversicherung darf ich ja von den Steuer absetzen. Deutschland bleibt mobil ohne Kinder.
Das Konjunkturpaket mit seinen 2500 EUR für ein altes Auto und 100 EUR für ein lebendiges Kind ergänzt das Steuerrecht doch blendend.

1) Künstliche Befruchtung mit Sperma des Ehemannes

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat als oberstes deutsches Steuergericht bereits in 1997 entschieden, dass Kosten für die homologe künstliche Befruchtung in der Ehe grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen einkommensteuermindernd angesetzt werden können, soweit die Krankenkasse diese nicht erstattet (Urteil vom 18.6.1997, AZ III-R-84/96, nochmals bestätigt durch BFH-Urteil vom 28.7.2005, AZ II-R-30/03).

Die Finanzverwaltung hat diese Rechtsprechung übernommen. In den Einkommensteuerrichtlinien (Anweisung an die Finanzämter) findet sich unter H186–189 zum Stichwort „Künstliche Befruchtung“ ein ausdrücklicher Hinweis. Die Geltendmachung der (nicht von der Krankenkasse erstatteten) Kosten dürfte daher für Eheleute kein Problem darstellen.

Ausnahme: Die Kosten können nicht als agB angesetzt werden, wenn die künstliche Befruchtung aufgrund einer vorher freiwillig durchgeführten Sterilisation erforderlich war (BFH-Urteil vom 22.6.2005, AZ III-R-68/03)

2) Künstliche Befruchtung mit Sperma des nichtehelichen Lebensgefährten

Leider hat der BFH mit Urteil vom 28.7.2005 (AZ II-R-30/03) endschieden, dass nicht verheiratete Frauen die Kosten für eine künstliche Befruchtung nicht als agB geltend machen können.

3) Künstliche Befruchtung mit Fremdsperma

Hier hat der BFH mit Urteil vom 18.5.1999 (AZ III-R-46/97) entschieden: leider zu Ungunsten der Kläger. Kosten für eine heterologe künstliche Befruchtung sind danach keine außergewöhnlichen Belastungen.

(Quelle: KiWuWiki)

Von Singlefrauen mal gar nicht zu reden. Die sollen ja nun gleich gar keine Kinder in die Welt setzen, zumindest in die deutsche Welt.

Trotzdem produzieren wir weiterhin Wunschkinder!

Mittwoch, 4. März 2009

Treffen mit dem Samenspender

Gibt es einen Kindsvater?
Nein, gibt es nicht. Die Stelle des sozialen Vaters ist noch frei.
Es gibt einen Samenspender, einen Mann, der sich - aus welcher Motivation heraus auch immer - zur Verfügung stellt, sein Sperma spendet. Bei einer ICSI kann frau, je nachdem, wo sie die künstliche Befruchtung durchführen lässt, auf Samenbanken zurückgreifen oder sich selbst einen Spender suchen, entweder im privaten Umfeld oder über Annonce oder einschlägige Internetportale. Ich habe mit der Samenbankvariante angefangen und habe mich nach einiger Zeit aus Kostengründen nach privaten Spendern umgesehen. Eine mühsame Suche, viel Spreu, wenig Weizen. Es hat ein Dreivierteljahr gedauert, bis ich "meinen" Spender gefunden hatte. Es braucht gegenseitige Sympathie bei notwendiger Distanz und eine Riesenportion gegenseitigen Vertrauens.
Beim vierten Versuch, den ich mit ihm unternommen habe, ist mein Kind entstanden. Nachdem ich nun tatsächlich schon drei Viertel der Schwangerschaft geschafft habe und mein Kind jetzt schon relativ gute Überlebenschancen hätte, hab ich mich vor ein paar Tagen noch einmal mit dem Spender getroffen, um mir ein bisschen aus seiner Familiengeschichte erzählen zu lassen. Schließlich möchte ich meinem Kind nicht nur Märchen erzählen, wenn es nach seinem Erzeuger zu fragen beginnt. Wenn es alt genug ist, wird es seinen Erzeuger einmal kennen lernen dürfen, das haben wir so vereinbart. Aber bis dahin vergehen noch etliche Jahre voller Fragen und Unsicherheiten für das Kind. In denen ich in der Verantwortung bin, meinem Kind offen und altersgerecht zu vermitteln, dass es ein absolutes Wunschkind ist und dass es nur durch eine Samenspende entstehen konnte.
Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein Samenspender zustimmt, etwas über sich und seine Familie preiszugeben. Schließlich betreibt er "anonyme" Samenspende, ohne Rechte, aber auch ohne Verpflichtungen dem Kind gegenüber.

Freitag, 27. Februar 2009

Rückzug ins Private

Bauchfotos und Kindergeburtstage ... alle Blogs verkommen gerade zu Alltagsallerlei ...

Mit einer Prise Sendungsbewusstsein hat es mal angefangen. Ich wollte mit meinem Blog die Situation von alleinstehenden Frauen mit Kinderwunsch etwas mehr in die Öffentlichkeit bringen.
Und dann ist der Blog recht schnell vom Allgemeinen ins Private abgeglitten. Natürlich, auch meine Geschichte - selbst das Wenige, was ich davon hier preisgebe - ist exemplarisch. Aber ich verzichte darauf, die Geschichten anderer Frauen hier zu erzählen (und ich kenne viele Singlefrauen, die Kinder wollen oder schon Kinder haben). Und ich verzichte darauf, hier allzuviele Details über die möglichen Wege zum Kind zu beschreiben.
Dieser Rückzug ins Private ist ein Trend. Kein schöner! Jemand aus dem Adoptionsumfeld hat das neulich gut beschrieben: Man könne auf den Seiten von Adoptiveltern jetzt nur noch von Kindergeburtstagen und ähnlichen Alltagsbanalitäten lesen, weil sich keiner mehr trauen würde, über die wirklich wichtigen Dinge zu schreiben. Und das ist leider wahr. Nach dem Maulkorberlass für Adoptionen - öffentliches Reden über Adoptionen ist unerwünscht und wird manchmal sogar mit Adoptionsstopp bestraft - haben alle Angst. Alle fürchten, Offenheit könne ihnen schaden. Oder ihren Kindern.
Und das ist nicht nur bei Adoptionen der Fall. Auch beim Thema Samenspende an Singlefrauen oder Fertilitätsbehandlung von Singlefrauen und lesbischen Frauen kann zu viel Offenheit Probleme bringen: für die Samenspenderkinder, für die Spender, für die Mütter, für die beteiligten Ärzte.

Ich bin kein Freund des goldenen Mittelwegs, den ich gerade gehe.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ungeborene Kinder




So sah es aus am Dienstag vorm Reichstag in Berlin. Regen und kalter Herbstwind und die Puppenaktion von Aktion Kinderwunsch e.V.

Leider war der große, offene Platz vorm Reichstag kundgebungsfreie Zone und der Standort der Demonstranten hinter einem Bauzaun leicht getarnt, aber trotzdem: 1000 Puppen saßen da, Symbol für ungeborene Kinder, weil Kinderwunschbehandlungen in Deutschland nicht für jeden und nicht so oft wie nötig bezahlt werden, und viele Paare sich das nicht leisten können, während Singles gar nicht erst behandelt werden dürfen.

Presse und TV waren reichlich vertreten, die Vereins-Pressesprecherin vollbrachte das Kunststück, stundenlang im Kostümchen im Regen Interviews zu geben, ohne sich Frisur und Bluse vom Regen verunstalten zu lassen. Jetzt müssen die Beitragsmacher nur noch vernünftige Beiträge schneiden und gute Sendezeiten ergattern.

Die fetten Aktenordner mit den gesammelten Unterschriften unter dem Forderungskatalog wurden dem Bundesministerium für Gesundheit übergeben. Hoffentlich verstauben sie nicht bei Ulla Schmidt in der Abstellkammer. Ihre Staatssekretärin war zumindest erst mal aufgeschlossen.

Donnerstag, 18. September 2008

Bitter und süß

Heute bekam ich eine Mail von einer Freundin, die sich nicht mehr bei mir gemeldet hat, seit sie von meinem positiven Test erfahren hatte. Sie gehört zu den wenigen Menschen, die meine Wege und Umwege zum Kind mit all den Aktivitäten, Aufs und Abs in den letzten anderthalb Jahren miterlebt hat, die nicht nur so grob eingeweiht war, sondern die die Geschichten im Detail kannte.

Sie selbst ist auch alleinstehend und hätte sehr gerne Kinder. Eine Zeitlang hat sie versucht, sich als Single diesen Wunsch zu erfüllen, hat nach Samenspendern gesucht, sich mit Kandidaten getroffen. Dann hat sie sich in ihren Samenspender verliebt. Also ging's da nicht weiter, denn er wollte wirklich nur Samen spenden. Dann hat sie sich wieder gerappelt, weiter gesucht, aber keinen vertrauenswürdigen neuen Kandidaten gefunden. Schließlich hat sie sich zu einem Entschluss durchgerungen, zu der Erkenntnis, dass der Weg, als Single Mutter zu werden, nicht ihr Weg ist, dass sie das Gesamtpaket braucht. Da war sie gerade 40 geworden. Und ein Mr. Right nicht in Sicht, trotz Partnerbörse und vieler Dates.

Also fing sie an, Abschied von ihrem Kinderwunsch zu nehmen, zu versuchen zu akzeptieren, dass es keine eigenen Kinder in ihrem Leben geben wird. Sie versuchte, sich in einem Patenschaftsprojekt zu engagieren.

Und die ganze Zeit über nahm sie Anteil an meinen Versuchen, machte mir Mut, bewunderte meine Ausdauer, meine Energie, immer wieder weiter zu machen. Und jetzt, wo mich ein positiver Test vorsichtig hoffen lässt, kann sie es nicht ertragen.

Ich verstehe sie. Ihr Abschied vom Kinderwunsch ist noch lange nicht endgültig.

Ich weiß noch, wie ich die ersten Jahre nach dem Tod meines Mannes und meiner Tochter jede Einladung zu Hochzeiten ausschlug, weil ich es einfach nicht ertragen konnte, glückliche Paare zu sehen, obwohl mein Umfeld meinte, ich hätte meine Trauer längst verarbeitet. Ich weiß noch, wie bitter es war, als um mich herum plötzlich alle schwanger wurden (ungeplant meistens). Ich weiß auch noch, wie schwierig es für Freundinnen war, mir zu erzählen, dass sie schwanger sind, weil sie wussten, wie weh mir das tun würde. Ich weiß noch, wie furchtbar es war, als auf einer Party der Film Trainspotting lief, für die anderen ein Kultfilm, für mich der Horror wegen der Szene, in der das Baby stirbt. Damals habe ich den anderen Unsensibilität vorgeworfen, heute sehe ich das gelassener - es war meine Trauer, und es war ihre Party, und ich hatte kein Abo auf Rücksichtnahme und Verständnis. Für mich stand die Welt still, aber für die anderen nicht. Das ist so.

Bei aller Empathie, bei allem Verständnis, keiner kann den Schmerz eines anderen wirklich verstehen oder mittragen. Mit manchen Dingen muss man allein fertig werden. Ich hoffe, dass sich K. irgendwann mit mir freuen kann. Dass die Bitterkeit nicht überhand nimmt.

Mittwoch, 10. September 2008

Die Gesetzeslage zur Kinderwunschbehandlung

... ist in Deutschland regengrau. So manches ist gar nicht geregelt, manches ist schwammig formuliert. Das Greifbarste sind noch die Regelungen der Bundesärztekammer, in denen unter anderem geschrieben steht, dass nur Paare ("in langjähriger, stabiler Partnerschaft") das Recht auf eine Kinderwunschbehandlung haben. Und nur heterosexuelle Paare - eingetragene Partnerschaften von Frau und Frau sind von der Regelung ausgeschlossen, hallo liberales Deutschland, sei gegrüßt.

Das heißt nun noch lange nicht, dass Paare, die diese wunderbare Bedingung erfüllen, auch automatisch eine Kinderwunschbehandlung finanziert bekommen. Mitnichten. Sie dürfen weder zu jung (unter 25) noch zu alt (39 die Frau) sein. Dann haben sie die Chance auf drei von der Krankenkasse teilfinanzierte IVF-Versuche. 50% Zuzahlung bedeutet immer noch ca. 1500 EUR Eigentanteil pro IVF-Versuch, nicht gerade wenig für den Normalverdiener. Dazu kommen die Zuzahlungen für die Medikamente. Wenn man sich die Statistiken für die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft durch eine IVF anschaut, sind drei Versuche eine lächerlich geringe Anzahl.

Aber die Absurdität geht noch weiter, es gibt nämlich noch das Embryonenschutzgesetz, von den Juristen ESchG genannt. Eine schöne Sache, wir wollen ja Genmanipulationen verhindern. Aber: Wenn eine Frau durch eine sündhaft teure (egal ob eigen- oder kassenfinanziert) Behandlung befruchtungsfähige Eizellen produziert hat, diese entnommen und in vitro tatsächlich erfolgreich befruchtet wurden, dann dürfen maximal drei dieser Zellhäufchen sich weiterentwickeln. Wenn es ein Zellhäufchen bis Tag 3 geschafft hat, heißt das noch lange nicht, dass daraus ein lebensfähiger Embryo wird. Aber die Ärzte müssen an Tag 3 entscheiden, welche 3 diese Chance erhalten, der Rest wird eingefroren (und es stellt sich später beim Auftauen heraus, dass sich da nix mehr tut) oder muss verworfen werden. MUSS! Weil das Embryonenschutzgesetzt die Weiterkultivierung nicht gestattet - hier scheint, in Ergänzung zur christlichen Lehre und zum deutschen Arbeitsrecht, noch eine neue Definition von "Wann beginnt das Leben" zu existieren: Am 3. Tag.

Würde man mehr Embryonen sich entwickeln lassen (das Wiedereinsetzen der Embryonen ist zwischen Tag 1 und Tag 6 möglich, vielleicht sogar noch später theoretisch, keine Ahnung - meist erfolgt es an Tag 2 oder 3, im Ausland auch oft an Tag 5), dann ließe sich viel deutlicher sehen, welche Zellen sich weiterteilen und weiterentwickeln, und man könnte mit größerer Wahrscheinlichkeit gesunde, entwicklungsfähige Eizellen einpflanzen. Und damit enorm Kosten sparen und die Belastung für die Frau minimieren.
Man könnte.

Es gibt noch vieles, was man könnte. Vor allem sollte man anfangen, was zu tun. Der Verein "Aktion Kinderwunsch e.V." hat zum Beispiel gerade eine Aktion laufen, in der auf diese und andere Missstände bei den Regelungen zur Kinderwunschbehandlung hingewiesen wird. Man kann dort online einen Forderungskatalog unterschreiben. Oder den Forderungskatalog ausdrucken und per Post an diese Adresse schicken:
Aktion Kinderwunsch e.V.
Turmstraße 9
65611 Brechen

Und man kann ein großes Paket mit Puppen an den Verein schicken, die als Symbol für die ungeborenen Kinder in Deutschland am 30. September 2008 in Berlin dem Bundesgesundheitsministerium übergeben werden sollen. Und man kann den Flyer für die Aktion ausdrucken und verteilen.

Geneigte Leserinnen und Leser, denn man tau!

Samstag, 30. August 2008

Sommer vorm Balkon

Manchmal ist draußen Sommer, während man selbst in seiner kleinen Welt rudert ... Mir geht's gerade so wie in "Sommer vorm Balkon". Abgelenkt vom Leben da draußen durch die ganze IVF-Geschichte und allen kleinen und großen Fragen, die damit verbunden sind: Haben wir wirklich Einfluss auf die Verwirklichung eines Kinderwunschs? Kommt die moderne Schulmedizin gegen den Großen Plan an? Gibt es einen Großen Plan? Wann sind die Schulden und der Kredit abbezahlt? Wie viel Stunden kann man nebenbei arbeiten, ohne das Leben zu verpassen? Wie lange muss ich meinen sicheren Job noch behalten, da ich ihn ja eigentlich nur behalte, weil ich im Falle eines Falles auf das Elterngeld angewiesen bin? Nehme ich mir endlich wieder die Freiheit, selbstständig zu sein, zu reisen und im Ausland zu leben, und riskiere damit, im Falle einer Schwangerschaft keinen Rückhalt zu haben? Riskiere ich damit wirklich, keinen Rückhalt zu haben? Verspiele ich mir im Gegenteil allen Rückhalt und alle Energie durch ein durchstrukturiertes Leben mit zwei Jobs ? Soll ich die Stadt doch aufgeben und ganz aufs Land ziehen? Oder soll ich den Landsitz aufgeben und ganz in die Stadt ziehen? Lebe ich zu sehr in der Vergangenheit? Lebe ich zu sehr in der Zukunft?

Heute war ich zum ersten Mal nach einer Woche Couch hüten wieder draußen, unter Menschen. Da draußen ist Sommer, Leute essen Eis und lagern in Grüppchen am Fluss...

Ich muss mich schnell resozialisieren, ab Montag geht der Arbeitsalltag wieder los.

Dienstag, 1. April 2008

Zehn Mal ein Kind, bitte

Der erste Frühlingstag in diesem Jahr, das Cafe in der Großstadt ist mäßig besetzt, nur in einer Ecke müssen Tische zusammengerückt werden, damit zehn Stühle darum passen. Zehn Frauen, zehn Biografien. Fünf von ihnen haben eine Katze, eine einen Hund, eine ein Pferd und eine ein Kind.


Ein Kind wollen sie alle. Nur haben sie alle keinen Mann dazu. Daher kennen sie sich, haben sich übers Internet über ihre Möglichkeiten, Träume und Zweifel ausgetauscht. Und wollen jetzt die Gesichter ihrer virtuellen Fast-schon-Freundinnen sehen. Eigentlich sind sie alle ganz unterschiedlich, von ihrer Lebensgeschichte, von ihrer Herkunft, ihrer sozialen Stellung, ihren Interessen her. Aber das spielt keine Rolle, weil es etwas Gemeinsames gibt, das wichtig genug ist, die Unterschiede vergessen zu lassen: den Wunsch nach einem Kind.

Anke ist die Neue, gerade erst vor ein paar Monaten hat sie sich von ihrem Partner getrennt, der wollte, dass sie abtreibt, was sie nicht wollte, und durch den Streit kam es zu einer Fehlgeburt. Nun ist sie Single und überlegt, ob sie einen Samenspender übers Internet suchen soll oder nach Dänemark in eine Klinik, um sich mit Spendersamen inseminieren zu lassen.
Wera ist mit Mitte vierzig die Älteste, dynamisch und energisch, weil sie weiß, wie ihr die Zeit wegrennt. Sie hat lange über Anzeigen und Internet nach einem geeigneten Samenspender gesucht und geriet immer wieder an merkwürdige Gestalten, bis sie endlich einen vertrauenswürdigen Mann fand, der bereit ist, ihren Kinderwunsch erfüllen zu helfen. Und dann stellten die Ärzte fest, dass Wera ein großes Myom hat, das operiert werden sollte. Und dass es bei ihr Probleme mit der Eizellreifung gibt, so dass sie über eine Eizellspende nachdenken sollte. Wera kämpft weiter, das Myom ist raus und sie wird im Mai mit der vorbereitenden Hormonbehandlung für eine In-Vitro-Fertilisation beginnen.
Antje ist eine Erfahrene. Sie hat schon zwei Inseminationen und eine In-Vitro-Fertilisation in dänischen Kliniken hinter sich, erfolglos. Einmal war sie fast schwanger, doch dann nisteten sich die Zellhäufchen doch nicht ein, um zu einem Baby heranzuwachsen. Nach diesem Gefühlschaos hat sie nicht aufgegeben, in wenigen Wochen wird sie den nächsten Versuch starten. Und versucht, anderen Mut zu machen, auch indem sie sich für einen Dokumentarfilm zur Verfügung stellte, der in einigen deutschen Fernsehsendern lief und wiederum etliche andere Frauen ermutigt hat, sich auch als Single um die Erfüllung ihres Kinderwunschs zu kümmern.
Dagmar ist die Glückliche. Finden die Anderen - und sie auch. Sie hat einen einjährigen Sohn, der sie auf Trab hält und dessen Vater ein Mann ist, der sich als Samenspender zur Verfügung stellte, weil er sich selbst Kinder wünschte. Eigentlich hatte sie eine Adoption geplant. Heute lebt sie Optimismus vor und sagt, Singlefrau mit Kind zu sein ist deutlich einfacher als Singlefrau ohne Kind, und wischt damit alle Bedenken der noch Zweifelnden beiseite.
Ella ist bisher noch auf der Suche nach dem Gesamtpaket gewesen: VaterMutterKind. Aber jetzt ist ihre selbst gesetzte Frist der Singlebörsenzeit, der Dates und Beziehungsanbahnungsversuche vorbei. Keiner der Männer, die sie kennen gelernt hat, wollte sich wirklich auf eine Beziehung – mit Kind- einlassen. Nun muss sie doch allein zum Kind kommen. Die ersten Gespräche mit einem schwulen Freund, der vielleicht als Kindsvater fungieren würde, laufen.
Bettina ist einen Schritt weiter, sie hat über Anzeigen schon einen Spender gefunden, der auch eine aktive Vaterrolle übernehmen möchte. Nur dann stellte sich heraus, dass ihm die Grundzüge der menschlichen Fortpflanzung nicht so geläufig sind, dass ihm klar wäre, dass eine Empfängnis nur zu einem ganz konkreten Zeitpunkt möglich ist. Und dass er zu diesem Zeitpunkt eben auf seine Lieblingsfernsehserie verzichten und zehn Minuten seiner kostbaren Zeit opfern muss. Also sucht Bettina jetzt einen zweiten Spender, obwohl der erste sonst sympathisch und perfekt wäre, bis auf seine Zuverlässigkeit, aber die ist ihr wichtig, weil ihr Organismus nur aller paar Monate einen Eisprung auslöst.
Veronika ist noch zweifelnd, ob sie sich den Weg allein zutrauen soll. Lange hat sie überlegt, alles abgewogen, und wurde wieder entmutigt, weil eine Freundin entsetzt auf ihre Pläne, alleine Mutter zu werden, reagierte. Im Gespräch am Ecktisch fasst sie neuen Mut und geht danach zu ihrem ersten Gespräch mit dem Spender, den sie über eine Anzeige gefunden hat.
Michaela braucht gerade einen langen Atem. Sie hat schon acht erfolglose Versuche hinter sich, ohne das die Ärzte erklären könnte, warum es nicht klappt. Und nachdem sie nach den Inseminationen und der aufwändigen Spendersuche endlich, wie Bettina, den scheinbar perfekten Spender gefunden hatte, stellte sich heraus, dass der zwar unlängst erst ein Kind gezeugt hatte, jetzt aber eine so schlechte Spermienqualität hat, dass die Mediziner von zeugungsunfähig sprechen.
Petra sucht noch, sie hat ihre eigenen Vorstellungen, welche Bedingungen ihr Spender erfüllen soll, und schreibt auf Anzeigen und hofft, den richtigen Spender zu finden.
Sabine ist guter Hoffnung. Sie schiebt einen dicken Babybauch vor sich her und wartet auf die Geburt ihrer Tochter. Immer war sie mit Männern zusammen, die keine Kinder wollten, dann entschied sie sich für den Weg der künstlichen Befruchtung und hatte nach mehreren Versuchen per In-Vitro-Fertilisation im Ausland Erfolg.

In Deutschland gibt es weit mehr als diese zehn Singlefrauen mit Kinderwunsch. Die meisten sind Einzelkämpfer, Einzelzweifler, Einzelentscheider. Einige tauschen sich aus, treffen sich in stickigen Cafes und nehmen Mut mit nach Hause und das Bewusstsein, kein Alien zu sein, sondern eine normale Frau mit normalen Problemen und normalen Bedürfnissen.

Freitag, 28. Dezember 2007

Worum gehts hier überhaupt?

Egoismus?

Ein Kinderwunsch ist immer egoistisch, heißt es, weil man sich das Kind für sich wünscht.

Aber wünscht man sich nicht auch Gesundheit - für sich, Freude - für sich, Geborgenheit - für sich, Leben - für sich?
Der Wunsch, Kinder haben zu wollen, ist nicht egoistischer als der Wunsch zu leben.
Einige Psychologen nennen das gesunden Egoismus.

In der öffentlichen Meinung in Deutschland wird besonders der Kinderwunsch von Singles oder von homosexuellen Paaren oft egoistisch genannt. Gleichzeitig wird die geringe Geburtenzahl lauthals bejammert.

Da stimmt was nicht - und wenn's der Blickwinkel ist.

Manchmal mangelt es einfach nur an Informationen. Dagegen kann man etwas tun - zum Beispiel schreiben, zum Beispiel ein Weblog.


Ein Kind zeugen

Die einfachste Sache der Welt? Nur theoretisch. Und spontan klappt es meist nur bei denen, die gar nicht unbedingt, und wenn schon, dann nicht unbedingt jetzt, ein Kind wollen. Wenn man's aber will, dann heißt es basteln ...
Damit beginnt der oftmals lange Weg von Paaren mit Kinderwunsch.
Aber es gibt viele Frauen, die keinen Mann an ihrer Seite haben - weil sie getrennt oder geschieden oder verwitwet sind. Frauen, die einen Mann zur Gründung einer Familie suchen und feststellen mussten, dass der schlichte Satz "Ich möchte ein Kind" bei den meisten Männern von Ende Dreißig, Anfang Vierzig Panikattacken und Fluchtreflexe auslöst. Frauen, die seit Jahren von dem Mann an ihrer Seite ein vages "Jaja, später mal, klar" hören und plötzlich begreifen müssen, dass später mal ein Synonym für nie oder für nicht mir dir ist. Frauen, die irgendwann endlich aufwachen und begreifen, dass sie nicht länger auf ein Wunder warten können, sondern dass etwas passieren muss, wenn sie nicht völlig auf Kinder in ihrem Leben verzichten wollen. Denn auch in unserer modernen Welt bleiben Frauen nur bis zu einem bestimmten Alter gebärfähig. Die biologische Uhr tickt laut bei den Enddreißigerinnen, und einzelne Sensationsmeldungen wie jüngst die von einer 64-jährigen Gebärenden sollten niemanden darüber hinwegtäuschen, dass die Fruchtbarkeit der Frau ab 35 rapide absinkt und dass spätestens mit Mitte 40 der allerletzte Zug abgefahren ist.

Wie zeugt frau nun ein Kind ohne Mann, wenn sie nicht gerade die Jungfrau Maria ist?
Sie hat vier Möglichkeiten, und keine davon ist optimal.

Sie kann:
1. sich pünktlich zum Eisprung in voller Kriegsmontur ins Nachtleben stürzen und sich einen lonely cowboy für einen One-Night-Stand angeln
(Dagegen spricht: HIV-Ansteckungsgefahr, das Risiko beim Spiel mit dem Unbekannten überhaupt - zudem gibt's keine Garantie, dass der Cowboy zeugungsfähig ist)

2. sich pünktlich zum Eisprung einen Rückfall mit dem Exmann / Exfreund / Exlover erlauben
(Dagegen spricht: Es gab ja Gründe für die Trennung. Eine untergeschobene Schwangerschaft macht die Situation nicht einfacher.)

3. sich Sperma eines Samenspenders von einer Samenbank kaufen und sich damit selbst inseminieren oder sich von einem Arzt bzw. in einer Klinik inseminieren lassen
(Dagegen spricht: Sehr teuer. In Deutschland für Singles illegal. Frau muss also ins Ausland fahren.)

4. sich im Bekanntenkreis, per Annonce oder über einschlägige Internetforen einen Samenspender suchen und mit ihm per "Bechermethode" oder "natürlicher Methode" (ja, so wird das da genannt) ein Kind zeugen
(Dagegen spricht: Auch hier das Risiko, ob der Spender tatsächlich gesund und zeugungsfähig ist.)

Jede dieser vier Möglichkeiten hat noch einige Varianten in den Details.

Ich kenne etliche Frauen, die diese Möglichkeiten alle erwogen haben, ich selbst gehöre dazu.
Und ich kenne etliche Frauen, die nach langem Nachdenken, Abwägen, Zweifeln und Diskutieren einen Entschluss gefasst haben und eine oder mehrere dieser Möglichkeiten ausprobiert haben.

Von diesen Erfahrungen will ich hier berichten.



Oder adoptieren?

Natürlich kann frau auch zum Kind kommen, ohne es selbst gebären zu müssen. So viele Kinder auf der Welt müssen ohne Eltern, ohne Familie, ohne Beistand aufwachsen - und doch ist es sehr schwierig, ein Kind zu adoptieren, ihm also Eltern, Familie und Beistand zu geben.
In Deutschland ist Adoption für Singles zwar nicht verboten, aber es gibt so viele kinderlose Ehepaare, die auf den Wartelisten stehen, dass Singles in der Praxis keine Chance haben. Deshalb können allein stehende Frauen in Deutschland heutzutage (genau wie gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, denn die zählen in der Adoptionsfachsprache auch als "Singles") nur aus dem Ausland adoptieren. Dazu gibt es Vermittlungsagenturen, die bei den Verhandlungen mit den Behörden in diversen Ländern der Welt behilflich sind. Das kostet Geld (zwischen 10 und 20 Tausend Euro) und Zeit (so ein bis drei Jahre). Und Nerven natürlich, denn da müssen Sozialberichte angefertigt werden, die Gesundheit und die Psyche überprüft, die Wohnung auf Kindstauglichkeit untersucht, der Lebenswandel und das Bankkonto für geeignet zum Aufziehen eines Kindes befunden werden.
Wer das durchsteht, wird nach ca. zwei Jahren sich um ein Kind kümmern dürfen, das - in den meisten Fällen - ein schweres Schicksal im Gepäck hat. Schulschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsdefizit, Therapien, Auffälligkeiten sind auf der Tagesordnung. All das ist den adoptierenden, zukünftigen allein erziehenden Müttern bewusst. Sie haben sich das mehr als reiflich überlegt, ob sie das wollen und können. Und sich entschieden.
Und dann müssen sie sich von "wohlmeinenden" Nachbarn / Kollegen / Bekannten Fragen gefallen lassen wie: "Na, hast du dir das wirklich überlegt?" oder "Du, ein Kind, das ist kein Spielzeug."
Mir gefällt der Kommentar von Hermine dazu: "Ach." (ohne die Loriot-Nudel im Mund, aber im gleichen Tonfall)