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Donnerstag, 26. Februar 2009

Drei Monate noch ...




... muss ich Känguru spielen.

Das Bild stammt vom Anfang der 29.SSW (28+2).

Freitag, 20. Februar 2009

So wahrscheinlich wie ein Lottogewinn

Kaum hab ich mich vom Diabetes-Verdacht erholt, darf ich mich einem neuen Thema zum Sorgen machen widmen. Endlich steht nämlich die Ursache für die Lungenembolie meiner Mutter fest: ein Protein-S-Mangel, der zu Gerinnungsstörungen führt und für ein erhöhtes Thromboserisiko sorgt. Vor allem natürlich bei Schwangerschaft und Geburt :-( Und auch sowieso nicht zu verachten. Dieser Gendefekt tritt bei 0,02%- 0,05% der Bevölkerung auf, also eher selten, aber "normal" geht ja in unserer Familie nicht. Das Ding ist erblich, jedenfalls mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit.
Meine Großmutter wird ihn gehabt haben. Meine Mutter hat ihn. Und er könnte durchaus die Ursache für die Fehlgeburten sein, von denen sowohl meine Mutter als auch meine Großmutter einige hatten.
Ich kann das Protein S jetzt nicht eindeutig bestimmen lassen, weil in der Schwangerschaft wegen des erhöhten Östrogenspiegels die Werte eh verfälscht sind. Trotzdem werd ich mich wohl auf Facharzt-Suche machen müssen. Und vermutlich wird es auf prophylaktisches Heparin-Spritzen für den Rest der Schwangerschaft hinauslaufen.
Und jetzt werde ich gleich noch mal zum Müllcontainer gehen - Treppen steigen kurbelt den venösen Rückstrom an.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Überzuckert

Schwangerschaftsdiabetes? Gestern habe ich mich auf Webseiten wie www.gestationsdiabetes.de herumgetrieben. Es sprach so manches dafür: Nachweis von Glukose im Urin, erhöhte mütterliche Gewichtszunahme (schon 14 kg seit Beginn der Schwangerschaft, und das, obwohl ich mich deutlich gesünder ernähre) und ein dicker fetter Kugelbauch, mein nicht mehr ganz so jugendliches Alter.

Heute morgen dann also der Crashtest beim Diabetologen: Auf nüchternen Magen eine Flasche Glukoselösung hinterkippen und schauen, ob der Körper das abbaut. Der Spaß nennt sich oraler Glukosetoleranztest. Und jippieh, meine Bauchspeicheldrüse hat sich tapfer geschlagen, schon nach einer Stunde lag der BZ bei 123 mg/dl (der Grenzwert für den Abbau nach 2 Stunden liegt bei 155 mg/dl).

Welche Erleichterung! Darauf ein Nutellabrötchen ;-) Nee, die Glukosepampe wirkt erzieherisch und verdirbt einem erst mal den Appetit auf Süßes.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Real Life

Es gibt auch ein Leben außerhalb des Cyberspace, und irgendwie ging es da gerade sehr turbulent zu, deshalb war's hier etwas ruhiger.

Nicht nur, dass sich alle ringsum merkwürdige Krankheiten anschaffen (vom banalen Magen-Darm-Infekt steigert es sich über beidseitigen Hörsturz bis zu fehlgeschlagener Herzschrittmacher-OP und Lungenembolie), dann findet auch noch meine aus dem Ausland zum eigentlich dreiwöchigen Besuch angereiste Freundin, sie müsse sich die Treppe runterstürzen und das Sprunggelenk brechen ... So ein Tag in der Rettungsstelle, Heimkrankenpflege und Organisation eines Rücktransports über etliche Tausend Kilometer per Flugzeug mit provisorischem Liegegips bringen Schwung in den Alltag. Um Mitternacht gestern war sie endlich zu Hause, heute, spätestens morgen steht die operative Versorgung des Knochens an.
Und ich genieße den ersten Tag seit zwei Monaten, in dem ich meine Wohnung ganz für mich habe und keine Verpflichtungen auf mich warten.

Murkeline allerdings hat sich von den ganzen Trubel nicht beeinflussen lassen. Ihr geht's gut. Und mein Bauch wächst und wächst und wächst. Im Geburtsvorbereitungskurs bin ich, abgesehen von der Zwillingsmama, die Kugelrundeste - nur entbinden alle anderen schon im März und ich erst im Mai.