Blöde Idee, eine Woche zu Hause rumzuhängen und seinen Körper zu pflegen, wenn auf Schicht der Teufel los ist, weil der Countdown zum Ereignis des Jahres läuft und die Oberorganisatorin nicht da ist.
Blöde Idee, nach einer Woche wieder auf Schicht zu eilen, weil so viel zu tun und zu koordinieren ist, obwohl der Körper nach einem halben Tag anstrengender Arbeit sagt, dass ihm das nicht gefällt.
Tja, den ersten Arbeitstag hab ich halbwegs durchgestanden. Den zweiten mit deutlich mehr Mühe. Den dritten mit noch mehr Mühe. Die Nacht danach hab ich überlegt, den Notarzt zu rufen, hab mich aber dagegen entschieden, weil ich keine Ahnung hatte, wie ich die Treppe zum Hauseingang hinunter schaffen sollte, um die Tür aufzuschließen.
Die KiWuDoktorin fand es dann doch an der Zeit, mit dem Verharmlosen aufzuhören, und diagnostizierte offiziell ein Überstimulationssyndrom. Irgendwann werden dann wohl auch die Laborwerte da sein, um das mit Zahlen zu belegen. Freie Flüssigkeit im Bauchraum, vergrößerte Eierstöcke, Bauchumfang 92 cm. Erwähnte ich Fieber und Schmerzen schon? Schmerzarmes Laufen geht in Tippelschritten, erschütterungsfrei, mit nach vorn gebeugtem Oberkörper.
Und ich weiß nicht mal, worauf ich hoffen soll. Bei Eintritt einer Schwangerschaft werden die Symptome normalerweise durch das erhöhte körpereigene HCG noch stärker.
Freitag, 5. September 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Fühl dich mal virtuell gedrückt. Ich wünsch dir gute Besserung und dass sich die ganzen Strapazen für dich gelohnt haben.
Hoffe du kannst dich am Wochenende mal ausruhen oder hast du dich krank schreiben lassen.
Gruß aus Bayern
Renate
Danke! Hab mich krank schreiben lassen, hing aber trotzdem den ganzen Freitag am Telefon mit Laptop aufm Schoß. Aber Liegen tut schon gut, Laufen geht gar nicht. Meine Wochenendbeschäftigung heißt jetzt Entwässerung :-)
Kommentar veröffentlichen