Kaum hab ich mich vom Diabetes-Verdacht erholt, darf ich mich einem neuen Thema zum Sorgen machen widmen. Endlich steht nämlich die Ursache für die Lungenembolie meiner Mutter fest: ein Protein-S-Mangel, der zu Gerinnungsstörungen führt und für ein erhöhtes Thromboserisiko sorgt. Vor allem natürlich bei Schwangerschaft und Geburt :-( Und auch sowieso nicht zu verachten. Dieser Gendefekt tritt bei 0,02%- 0,05% der Bevölkerung auf, also eher selten, aber "normal" geht ja in unserer Familie nicht. Das Ding ist erblich, jedenfalls mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit.
Meine Großmutter wird ihn gehabt haben. Meine Mutter hat ihn. Und er könnte durchaus die Ursache für die Fehlgeburten sein, von denen sowohl meine Mutter als auch meine Großmutter einige hatten.
Ich kann das Protein S jetzt nicht eindeutig bestimmen lassen, weil in der Schwangerschaft wegen des erhöhten Östrogenspiegels die Werte eh verfälscht sind. Trotzdem werd ich mich wohl auf Facharzt-Suche machen müssen. Und vermutlich wird es auf prophylaktisches Heparin-Spritzen für den Rest der Schwangerschaft hinauslaufen.
Und jetzt werde ich gleich noch mal zum Müllcontainer gehen - Treppen steigen kurbelt den venösen Rückstrom an.
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