Ich hab ein Tempoproblem.
Deshalb fahr ich auch ein Auto Modell Lieferwagen statt Modell Formel 1, denn Autos gehören ausgefahren und nicht künstlich abgebremst.
Beim Brüten ist das schwieriger. Ich bremse seit Monaten und hab mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass eben alles langsamer geht, dass ich mich dauernd ausruhen muss, dass ich nur einen Bruchteil dessen erledigen kann, was ich sonst mal so nebenbei erledigt habe.
Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, stundenlang auf der Couch herumzulungern. Das hab ich auch sonst gern getan. Aber dann eben in den aktiven Phasen sehr viel in kurzer Zeit auf die Reihe gekriegt. Jetzt dagegen macht es mich schon unruhig, wie lange es dauern kann, ein Bücherregal einzuräumen, zum Beispiel.
Aber ich übe mich weiterhin in Geduld. Noch 57 Tage, sagt der Countdown. Gar nicht mehr lange Zeit, das Schwangersein zu genießen. Und ich fange tatsächlich endlich an, es zu genießen: freue mich über meinen Bauch und bin entspannt und voller Hoffnung, dass nun auch die restliche Zeit und die Geburt ohne Komplikationen sein werden.
Mittwoch, 18. März 2009
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